News vom 08.12.2020

Festlegung der Mindestfaktoren für „Redispatch 2.0“

Wie die Bundesnetzagentur in einer Pressemitteilung bekannt gibt, wurden weitere Regelungen für die Umsetzung des „Redispatch 2.0“ festgelegt.

Strom aus erneuerbaren Energien (EE-Strom) und wärmegekoppelte Stromerzeugung aus hocheffizienten KWK-Anlagen (KWK-Strom) haben nach den deutschen und europäischen Vorgaben „Vorfahrt“, wenn es eng wird im Netz. Damit EE- und KWK-Strom-Kapazitäten je nach ihrer Wirksamkeit berücksichtigt werden können und ihr Einspeisevorrang grundsätzlich gewahrt bleibt, bedarf es der Vorgabe von Mindestfaktoren.

Die von der Bundesnetzagentur festgelegten Mindestfaktoren geben vor, um wie viel besser die Abregelung von vorrangberechtigtem EE- und KWK-Strom gegenüber der Abregelung von konventioneller Erzeugung in der Regel wirken muss, um in die Fahrweise dieser vorrangberechtigten Erzeugung eingreifen zu dürfen.

Bestimmung und Veröffentlichung der „kalkulatorischen Preise“

Für die Anwendung der Mindestfaktoren sind geeignete „kalkulatorische Preise“ für die Abregelung von EE- und KWK-Strom zu bestimmen, die die Netzbetreiber im Rahmen der optimierten Auswahlentscheidung ansetzen. Mit der Festlegung verpflichtet die Bundesnetzagentur die Übertragungsnetzbetreiber zu einer jährlichen Bestimmung und Veröffentlichung dieser Preise.

 


Ansprechpartner


Dipl.-Geogr. Margit Thomeczek
Leiterin KWK, Nah- und Fernwärme, Kraftwerke der Zukunft
EnergieAgentur.NRW
0211 86642294
thomeczek@energieagentur.nrw

Marvin Klejdzinski M. Sc.
KWK, Nah- und Fernwärme, Kraftwerke der Zukunft
EnergieAgentur.NRW
0211 86642247
klejdzinski@energieagentur.nrw